Fragebogen


12 Fragen

Wie verändert Corona die Choreographie des Alltags?

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Nicky Vanoppen, 38 - Tänzer

Es gibt auch Freunde, obwohl ich sie liebe und vermisse, die ich nicht sehe, weil sie es aus meiner Sicht etwas zu locker nehmen oder zu oft zu viele Menschen treffen.

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David Adler, 41 - Kulturmanager

Das holistische Erlebnis eines befreundeten Menschen geht verloren. Ich erlebe bis auf meine Partnerin nahezu niemanden mehr ganzheitlich – in der Umarmung, mit dem Händedruck, mit seinen/ihren Gerüchen, dem Empfinden der Körperwärme usw.

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Cora Frost, 57 - Sängerin, Schauspielerin, Performerin

Es ist unübersichtlich viel Arbeit von unübersichtlichen Dingen.

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Dr. Kerstin Schultheiß, Juristin und Regierungsdirektorin der Verwaltung des Deutschen Bundestages

Ich ziehe mich zum Beispiel nur für mich schön an, obwohl ich im Homeoffice arbeite, weil es zu wenig Gelegenheiten gibt, sich schön anzuziehen. Oder ich tanze abends durch meine Wohnung, wenn ich spüle, weil es zu wenig Gelegenheiten gibt, Tanzen zu gehen.

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Katharina John, 49 - Fotografin

Alles ist wertvoller geworden, jedes Treffen, jede Umarmung, jedes Lachen.

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Johanna Lemke - Tänzerin

Ich fühle mich mutiger und irgendwie komischerweise freier. Weil ich meine eigenen neuen Regeln erfinden muss. Körperlich sowie menschlich.

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Thomas Eder, 34 - Kulturmanager & Wissenschaftler

Tatsächlich ist mehr Ablenkung durch Soziales und Freizeitaktivitäten weggefallen. Vielleicht zugunsten meiner Körperlichkeit. Ich habe das Gefühl, ich bin fitter und beweglicher.

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Dagmar,48 - Geologin

Natürlich müssen wir versuchen, uns gegen Corona zu schützen, aber ich finde, wir gehen zu weit. Die Wirtschaft und auch die Gesellschaft verändern sich meiner Meinung nach sehr negativ. Da kann das bisschen Entschleunigung auch nicht drüber hinweg täuschen.

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Igor, 49 - Frührentner

Vor Corona, hatte ich die Regel, wenn irgendwie möglich, es der Körper zulässt, wenigstens einmal die Woche Freunde zu treffen, etwas Schönes zu erleben. Das ist jetzt so nicht mehr möglich und ich merke wie dies der Seele zusetzt.

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Medizinische Fachangestellte im Notdienst

Trotzdem gibt es Tage im Notdienst, an denen es schwerfällt, freundlich und nachsichtig zu sein, wenn einem bewusst wird, dass Menschen unsere Gesundheit nichts bedeutet. Oder auch die Gesundheit aller sich in der Praxis befindender Menschen. Ich weiß, dass Angst viel damit zu tun hat. Wir haben allerdings auch Menschen, die uns wichtig sind und die wir nicht gefährden wollen.

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Ärztin, 30

Die Umarmung der Mutter ist sicher etwas, was sehr wichtig ist und mir in der Zeit gefehlt hat.

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