NETZLESE


17 Feb
17Feb


Besonders die Kunst muss in pandemischen Zeiten, in denen geschlossene Räume und körperliche Nähe zur Gefahr werden können viele Aspekte ihres Daseins, ihrer Arbeitsweise und der Erreichbarkeit ihres Publikums neu denken. 

In ihrer Eröffnungsrede für die European Dancehouse Network Videokonferenz "What’s Next in Restructuring the Dance Ecosystem" stellt sich die Choreographin und Rosas Company Gründerin Anne Teresa De Keersmaeker die Frage, welchen Platz der Tanz in der alltäglichen Choreographie der Corona Pandemie einnimmt. Können wir einen Weg finden, unter diesen Umständen weiter zu tanzen? Und können wir einen Weg finden, wie der Tanz in diesen Zeiten helfen kann? 

Zum Nachlesen gibt es diese Rede hier



Dass es möglich ist, auch im Bereich Tanz, kreative Workshops mit den Mittel einer Videokonferenz-Plattform umzusetzen,  zeigt der Online Intensiv-Workshops mit Thusnelda Mercy im Rahmen des universitären Kooperationsprojektes Uni-Tanz Lecce.



Bereits seit dem 19. März ist die neu Theater-Streaming-Plattform Spectyou aus Basel online. Die erste zentrale Plattform für Schauspiel, Tanz und Performance im deutschsprachigen Raum will das Theater demokratisieren, indem sie einen direkten und digitalen Zugang zu aktuellen Theaterstücken in voller Länge ermöglicht und Theaterschaffende vernetzen. Spectyou soll ein Ort des Austausches und der Forschung für Künstler*innen, Forschende, Lehrende und Studierende sein. Aber eben auch ein Ort der Präsentation für Zuschauer,*innen die Theaterproduktionen erleben können, an denen sie offline nicht teilhaben könnten. Die Streaming-Plattform wurde über zwei Jahre entwickelt, ist also kein Corona-Projekt, und ging, als die Theater schlossen, deutlich früher online als geplant, um Kultur weiterhin stattfinden zu lassen. Für die Theaterschaffenden und ihre Zuschauer*innen. Im Herbst 2021 ist das analog-digitale Festival TOOLS geplant.



Florian, Aline und Anica von Kunst Karambolage haben auf dem Luzerner Kunstblog frachtwerk aufgeschrieben, wie sie die Ausstellung «Whiteout» der zehnten Ausgabe der interkantonalen Cantonale Bern Jura im Kunstmuseum Thun erlebt haben.

KUNST-KARAMBOLAGE – Per Zoom und Mausklick durch virtuelle Ausstellungsräume - Kulturmagazin frachtwerk 



Der NDR berichtet wie bildende Künstler*innen, um sichtbar zu bleiben, ihren Weg raus aus den geschlossenen Ausstellungsräumen in den Öffentlichen Raum finden und ihre Werke in Schaufenstern präsentieren.

Kunst und Corona: Mit Fensterausstellungen sichtbar bleiben | NDR.de - Kultur - Kunst - Schleswig-Holstein 



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