Sascha Grieve


Wie verändert Corona die Choreographie des Alltags? 



Wie hat sich deine alltägliche Struktur verändert?

Ich arbeite öfter im Homeoffice.


Wie haben sich Corona und die damit einhergehenden Veränderungen auf deine Körperlichkeit ausgewirkt?

Ich habe etwas zugenommen. 


Bewegst du dich durch Corona anders durch den Alltag? Wenn ja, wie?

Ich versuche mich weniger unter Menschen zu begeben. Reduziere die persönlichen Kontakte. 


Was beobachtest du bei anderen Menschen an Bewegungsveränderungen oder Veränderungen in der Körperlichkeit? 

Ich habe kaum Veränderungen der Körperlichkeit an anderen Menschen wahrgenommen. Kolleg*innen berichten, dass sie ihre Bewegungsprogramme zB. von Fitnessstudio auf Joggen umgestellt haben. 


Was fehlt dir körperlich durch Corona?

Umarmungen, Kuscheln, Sex.


Welche körperlichen Aktivitäten oder Handlungen, die seit Corona aus dem Alltag verschwunden sind, fehlen dir überhaupt nicht?

Bussi zur Begrüßung mit diversen Kollegen. 


Fühlst du dich seit Ausbruch von Corona anderen Menschen näher oder ferner?

In der Familie sind wir zusammengerückt. Leider gilt das nicht für den weiteren Umkreis, also meine Eltern (weil Risikogruppe) .


Wann nimmst du andere Körper im Alltag als Bedrohung wahr?

Wenn mir Unbekannte zu nah kommen. 


Wann nimmst du deinen eigenen Körper als Bedrohung für andere wahr?

Gar nicht. 


Welche elementaren Gewohnheiten haben sich für dich verändert und wie musst du umdenken?

Ausgehen geht halt nicht mehr, reisen auch nicht. Also entdecke ich meine direkte Umgebung durch Radfahren, laufen, spazieren gehen. 


Was hat sich zwischenmenschlich/körperlich verändert?

Wenig .


Was hat sich für dich zwischenmenschlich/körperlich positiv verändert?
Fast gar nichts.